ERFA-Gruppen
ERFA-Tagungen = Erfahrungsaustausch unter Kollegen


Schwarmintelligenz

Kennen Sie die Situation: Sie sitzen über einem Problem und stellen sich die Frage, wie kann ich es lösen bzw. wenn kann ich um Rat fragen?

Wie unsere Erfahrung zeigt, schätzen viele Handwerksunternehmer alleine schon den Austausch während den Pausen in unseren Seminaren. Bei Zweitages-Treffen wird der Austausch noch viel intensiver. In entspannter Atmosphäre bei einem Glas Wein oder Bier werden betriebliche Fallstricke diskutiert, Lösungsansätze gesucht und Inspirationen für den unternehmerischen Alltag mit nach Hause genommen.

Genau diese Gespräche sind es, die alltagstaugliche Lösungen und neue Blickwinkel den Handwerksprofis eröffnen.

Und das ist es, was wir anbieten! Einen Austausch unter Fachleuten, um Wissen zu vermitteln, Lösungsansätze zu erarbeiten und dadurch Prozesse im und um das Unternehmen nachhaltig zu verbessern, d. h. ein wesentlicher Baustein der betrieblichen Fortbildung ist der Austausch in ERFA-Gruppen.



Wie ist der Ablauf?

Wichtig ist vor allem, dass in den ERFA-Gruppen Betriebe mit ähnlichen Strukturen zusammengefasst werden. Des Weiteren wird strikt darauf geachtet, dass keine unmittelbaren Mitbewerber in einer Gruppe sind. Denn nur durch Offenheit und Vertrauen können Daten und Fakten besprochen und verglichen werden.


Je nach Bedarf der Mitglieder laufen ERFA-Treffen über einen Tag bis hin zu 2 Tagen. Diese Aspekte werden mit den einzelnen Gruppenmitgliedern besprochen und niedergeschrieben. Selbstverständlich gibt es für alle Mitglieder eine Verschwiegenheitserklärung zur Unterschrift und es werden Daten nur durch Zustimmung der Gruppe an die Kollegen weitergereicht.


Ein ganz wichtiger Punkt für viele Unternehmer/innen ist die Besichtigung des eigenen Betriebes durch die ERFA-Kollegen. Hier werden im Vorfeld Fragebögen miteinander ausgearbeitet, so dass der gastgebende Handwerksbetrieb unter die Lupe genommen werden kann. Das Abarbeiten brennender Themen der ERFA Mitglieder in Form von Work-Shops, Vorträgen und möglichen Kennzahlenvergleichen steht mit im Vordergrund.


Unsere Erfahrung hat gezeigt, die Mitgliedsbetriebe konzentrieren sich nicht nur auf die ERFA-Arbeit. Der Austausch unter den Gruppenmitgliedern bekommt sehr oft eine Eigendynamik in der Form, dass die Betriebe in Kontakt bleiben, sich gegenseitig helfen und Informationen austauschen. In verschiedensten Gruppen geht es sogar soweit, dass die Unternehmer/innen die eigenen Söhne oder Töchter für einen gewissen Zeitraum zum Kollegen schicken. Hier wird bereits an die Nachfolge gedacht und somit lernen die angehenden Nachfolger auch andere Strukturen und Abläufe kennen. Es gibt viele tolle Beispiele aus den ERFA-Gruppen.


Haben wir Ihr Interesse geweckt?